Allgemeines Im Bereich des Handwurzelkanals (  medizinische Bezeichnung Karpaltunnel ) kommt es zu einer Einengung des Mittelnerven ( med. Bezeichnung N. medianus ) der Hand. Die Beschwerden sind typisch mit Taubheitsempfinden  und Kribbeln der Finger sowie nächtlichen Schmerzen der Finger. Eine neurologische Untersuchung mit Messung der Funktionsgeschwindigkeit des Nerven ist zur Sicherung der Diagnose erforderlich. Anfänglich kommen zur Behandlung zunächst konservative Massnahmen wie das Tragen einer Schiene zur Nacht oder medikamentöse Massnahmen in Betracht. Bei bleibenden Beschwerden ist nachfolgend oft eine operative Behandlung erforderlich, um beschwerdefrei zu werden. Operation: Aufgrund des erhöhten Drucks im Karpaltunnel wird der Mittelnerv chronisch eingeengt. Bei der Operation wird das Dach des Karpaltunnels gespalten. Hierdurch hat der Mittelnerv wieder genügend Platz und kann sich nachfolgend schrittweise erholen. Endoskopische Operation ( sog. Spiegelungsoperation ) In örtlicher Betäubung wird hierbei wird jeweils ein Mini - Schnitt oberhalb und unterhalb des Karpaltunnels angelegt. Das Spiegelungsgerät wird eingeführt und der Nerv schrittweise durch Spalten des Karpaldaches befreit. Ein Verband wird angelegt und die Hand kann sofort wieder bewegt werden, ein Gips ist nicht erforderlich. Durch die Mini - Schnitte tritt häufig eine schnelle und schmerzarme Erholung ein. Schnittoperation Hierbei wird über einen kleinen Schnitt in Höhe der Handwurzel der Mittelnerv unter offener Sicht befreit und das Karpaldach gespalten. Diese Form der Operation wird je nach Ausprägung des Karpaltunnelsyndroms oder bei Voroperationen bevorzugt.  Die Nervenerholung gleicht der nach der Spiegelungsoperation.
© Dr. med. S. Krieger 2014
Operatives Zentrum MediCenter  Chirurgische Gemeinschaftspraxis  Dres. Haunhorst, Krieger, Ladra, Schneeweiß, Voiß
      Karpaltunnelsyndrom
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